Uferschwalbenwände

Ein letzter Versuch April 2019:

2010 hatten wir mit großem Aufwand für die Uferschwalben eine künstliche Nistwand (Kastenwand) in der Kiesgrube in Raisting errichtet (siehe JB 2010). Die Wand ist von den Uferschwalben bisher nicht angenommen worden. Womöglich wird sie als Brutmöglichkeit nicht akzeptiert, weil sie schrankartig isoliert steht und nicht in den Hang eingebaut ist. Es ist sehr aufwändig, sie so zu verkleiden, dass sie eine optische Einheit mit dem Hang bilden würde. Nun haben wir sie als letzten Versuch in die Steilwand eingebaut .


fertige-kasperlwand

2014 wurde die Wand noch einmal erweitert in der Hoffnung, dass sie dann  attraktiv genug für die Uferschwalben sein würde. Leider wurde auch diese Wand bisher nicht angenommen. Wenn es keine passenden Brutmöglichkeiten für die Uferschwalben gibt,  werden wir sie hier aus der Gegend verlieren.

Eine neue Steilwand für die Uferschwalben

2010 hatten wir mit großem Aufwand für die Uferschwalben eine künstliche Nistwand in der Kiesgrube in Raisting errichtet (hier der Bericht darüber). Der Erfolg blieb aus. Die Wand ist bisher leider nicht besiedelt worden. Womöglich steht sie zu weit vom natürlichen Kiesgruben Hang entfernt und wird von den Vögeln nicht als Steilwand erkannt.

Unser Spezialist Clemens Krafft hat sich, auf Grund seiner langjährigen Erfahrungen mit Uferschwalbensteilwänden entschlossen, es mit einer weiteren Wand zu probieren.

Ende März 2013 hat er zusammen mit seinen Helfern begonnen eine Wand mit künstlichen Niströhren direkt vor die Wand der Kiesgrube zu bauen. An dieser Stelle unser herzlicher Dank an die Helfer und an Familie Huttner, die ihre Kiesgrube dafür sofort wieder zur Verfügung gestellt haben.

Mai 2013: es sieht so aus, als wäre die Wand angenommen worden. Von den 9  installierten Brutröhren sind 7 an gegraben.

Juni 2013: immerhin 1 Brutröhre scheint besetzt

Eine Uferschwalbensteilwand entseht (Fotos: G. Paschek)